Angiographie - Patienteninformation
Die Methode ist einfach: Ein dem fließenden Blut zugegebenes Röntgen-Kontrastmittel bewirkt,
daß im Röntgenbild der sonst "durchsichtige" Gefäßinnenraum ein schattenähnliches Bild
hervorruft. Die Gefäße können dabei "schwarz" oder "weiss" dargestellt werden.
Wichtige angiographische Verfahren sind:

Bild 1
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Bild 2
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Die heute meist angewandte DSA - Technik (Digitale Subtraktions-Angiographie) reduziert
die Dosis der benötigten Röntgenstrahlen erheblich.
Mit keinem anderen Verfahren ist eine Übersicht über
Gefäßsysteme und ihre Veränderungen so präzise
zu gewinnen, wie mit der Angiographie. Sie wird daher immer eingesetzt,
wenn die Voruntersuchungen das Vorhandensein einer behandlungsbedürftigen
Gefäßerkrankung bewiesen haben, sowie wenn eine Entscheidung
über das geeignete Behandlungsverfahren vom angiographischen
Bild abhängt.
Angiographische Untersuchungen sind heute Routine.
Seit Einführung der sog. nichtionischen Kontrastmittel (kein
freies Jod) treten Überempfindlichkeitsreaktionen nur noch
sehr selten auf. Sollte aus Gründen einer Allergie, einer
Schilddrüsenüberfunktion oder einer Nierenerkrankung
ein Grund gegen herkömmliches Kontrastmittel sprechen, so
kann eine Angiographie oft auch mit Kohlendioxyd (CO2) als Kontrastmittel
(sehr gut verträglich, etwas geringere Bildqualität) durchgeführt
werden.