B-Scan - Patienteninformation
Die erste Art der Ultraschall - Bildgebung war der sog. B-Scan ("B" von Brightness = Helligkeit,
weil als hell-dunkel-Kontrast dargestellt), auch als Graustufenbild bezeichnet.
Der Ultraschallkopf (Bauteil, welches über die Haut der zu untersuchenden Region geführt wird)
wandelt elektrische Signale über Piezo-Kristalle in Schallwellen um. Diese durchdringen
die Gewebeschichten und werden dabei unterschiedlich gedämpft und reflektiert. Die "Echos"
werden wiederum vom Schallkopf empfangen, über einen Rechner ausgewertet und in Bildinformation
übersetzt. Hierbei werden starke Echos hell und schwache Echos dunkel abgebildet.
Im Beispiel (Bild 1) ist ein atherosklerotischer Plaque, aus langjährigen Ablagerungen und
Gefäßschäden entstanden, zu sehen. Er verschließt das Gefäß (Oberschenkelarterie) vollständig.
Der Patient hat typischerweise starke Gehbeschwerden, die ihn zum Anhalten nach wenigen
hundert Metern zwingen ("Schaufensterkrankheit").