 Siemens SOMATOM Plus 4
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Die Computertomographie (CT) ist ein rechnergestütztes Röntgenverfahren, welches
Schnittbilder des Körpers darstellt. Eine moderne Variante mit besonders rascher
Arbeitsweise ist die Spiral - Computertomographie, mit der auch größere
Körperabschnitte wie z.B. Brust- oder Bauchraum gut untersuchbar sind.
In der Gefäßheilkunde spielt die CT eine Rolle in der
Vermessung von Aneurysmen (Gefäßaussackungen), sowie der Darstellung von
Gefäßverkalkungen, schwierigen anatomischen Verhältnissen, sowie in der Begleitdiagnostik
von betroffenen Organensystemen.
Hierzu wird oft der Modus der CT - Angiographie (CTA) angewandt, wobei kontrastmittelverstärkte
Bilder computertechnisch zu scheinbar dreidimensionalen Abbildungen (3 D - Technik) führen. Die 3 D-Rekonstruktionen sind in der Gefäßdiagnostik insbesondere bei komplizierten anatomischen oder pathologischen (krankhaften) Gefäßveränderungen von Interesse, um dem Therapeuten eine bessere räumliche Orientierung zu ermöglichen.
In der Kardiologie wird neuerdings ein Elektronenstrahl - CT, eine besonders schnelle
Technik ohne bewegte mechanische Bauteile, zur Diagnostik von Verkalkungen der
Herzkranzgefäße verwendet.