Digitale Subtraktions-Angiographie (DSA)
Die digitale Subtraktions - Angiographie (DSA) ist ein modernes, strahlen- und
kontrastmittelsparendes Verfahren zur Gefäßdarstellung.
Das DSA-Gerät besitzt keinen Röntgenfilm, sondern einen elektronischen Bildwandler. Hier
werden Bilddaten erzeugt, die von einem Computer in digitale Daten umgewandelt und gespeichert
werden.
Bei einer Aufnahme vom Untersuchungsbereich wird zunächst eine digitale "Maske" - ein
digitales Röntgenbild vor Kontrastmittelgabe - registriert. Dann erfolgt die
Gabe des Röntgenkontrastmittels und die Anfertigung angiographischer Serienaufnahmen.
Das System subtrahiert von diesen Aufnahmen die Maske mit dem Ergebnis, daß nur noch
die Veränderung - also die kontrastmittelgefüllten Gefäße - sichtbar sind.
Allenfalls beläßt man minimale Knochenstrukturen, um eine leichtere Orientierung zu haben.
Infolge der Subtraktion kommt die Zielstruktur (das Gefäßsystem) besonders kontrastreich
zur Darstellung, obwohl viel geringere Strahlendosen angewandt werden als bei der früheren
Blattfilm - Angiographie.
Wichtige Leistungen:
Modernes DSA - Gerät mit digitaler Nachverarbeitung
C-Bogen-Gerät im OP mit DSA-Modus