Mit manchen modernen Angiographie-Anlagen ist es möglich, eine zugeführte Kontrastmittelmenge auf ihrem Weg durch das Gefäßsystem zu verfolgen.
Röntgenröhre und Bildverstärker werden hierbei kontinuierlich bewegt (Bild 1). Auf diese Weise kann die Darstellung langstreckiger Gefäßverläufe mit einer einzigen Kontrastmittelgabe gelingen (Bild 2).
Bei größeren Laufzeitunterschieden - beispielsweise bei einem einseitigen
Oberschenkelarterienverschluß und ungestörten Durchblutungsverhältnissen
der anderen Seite - gelingt in dieser Technik die gleichzeitige Untersuchung beider Beine
jedoch oft nicht zufriedenstellend.
Der behandelnde Arzt muß aufgrund der Vorkenntnisse (körperliche Untersuchung,
Ultraschall) entscheiden, ob die Perivision-Technik wirklich Kontrastmittel-Ersparnis
verspricht.