Chron. periphere Durchblutungsstörungen Patienteninformation

"Peripher" - das ist das Gegenteil von "zentral". Gemeint sind am menschlichen Körper die Extremitäten (Arme, Beine). Da diese jedoch nicht nur dann leiden, wenn sie selbst betroffen sind, sondern auch dann, wenn vorgeschaltete Gefäßversorgungen (z.B. Brust- oder Bauchschlagader, Beckenarterien) gestört sind, schließt man diese Fälle in die Definition mit ein.

Die "periphere arterielle Verschlußkrankheit" bezeichnet eine Gruppe von Erkrankungen, die zu Durchblutungsstörungen der aufgeführten Regionen führen. Diese entwickeln sich langsam und sind später nicht mehr ursächlich heilbar (daher: "chronisch"). Die Geschwindigkeit des Fortschreitens ist allerdings vielfältig beeinflußbar, und die meisten Beschwerden können wirksam gelindert werden.

Eine gestörte Durchblutung bedeutet, daß Gewebe nicht ausreichend mit Nährstoffen, insbesondere Sauerstoff, versorgt werden. Ein Sauerstoffmangel macht sich besonders in Situationen bemerkbar, die für den Körper Arbeit oder Anstrengung bedeuten. Sind Muskeln unterversorgt, so entstehen typischerweise krampfähnliche Schmerzen, die bei Ruhe bald wieder nachlassen. Dies sind ernstzunehmende Warnzeichen.

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