Stadien arterieller Durchblutungsstörungen
Periphere Arterielle Verschlußkrankheit /
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Um Schweregrade der Erkrankung zu unterscheiden, wurden verschiedene Einteilungen versucht.
Die Bekannteste ist die Stadieneinteilung nach FONTAINE:
Stadium I: keine Symptome, IIa: Gehstrecke > 250 m, IIb: Gehstrecke < 250 m,
III: Ruheschmerz, IV: Gewebeschäden (Nekrosen). Dieses Schema beruht auf
Erfahrungen früherer Jahrzehnte, die häufig von einer viel zu späten Diagnose
und somit schlimmen Folgen geprägt waren.
Heute kann auch ein Patient behandelt werden, der erst nach 500 m Gehstrecke
oder nur beim Sport Beschweren verspürt. Für solche Fälle, insbesondere auch für
Kontrollen nach einer wirksamen Behandlung, ist das Fontaine - Schema nicht gut
geeignet. Das Fortschreiten der Erkrankung zu Fontaine - Stadien III und IV
(drohende Amputation!) ist bei Schäden der großen Arterien heute fast immer
vermeidbar, wenn alle Möglichkeiten der Erkennung und Behandlung frühzeitig
genutzt werden.
Moderneren Konzepten zur Unterscheidungen von Schweregraden liegen neben der
Gehstrecke weitere Größen, z.B. der Blutdruck am Fuß vor und nach Belastung, zu
Grunde (RUTHERFORD).