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 Risikofaktoren - CRP Patienteninformation

 
Die Abkürzung CRP steht in der Labordiagnostik für "C-reaktives Protein". Es ist ein sogenannter "Entzündungsmarker", denn man findet diesen Wert bei Patienten mit entzündlichen Erkrankungen aller Art erhöht. Das CRP reagiert viel rascher auf den Eintritt einer Entzündung als die altgewohnte "Blutsenkungsreaktion", ist aber ebenso wie diese "unspezifisch", d.h. sagt nichts über die Art und Lokalisation einer Entzündung. Die Ursache einer Reaktion kann ganz banaler Art sein (z.B. grippaler Infekt).

Es gibt Vorschläge, das CRP auch im Rahmen einer Atherosklerose - Untersuchung zu ermitteln. Ergeben sich erhöhte Werte, so könnte dies ein Hinweis auf entzündliche Veränderungen der Gefäße sein. In diesem Fall könnten wiederum Bakterien im Spiel sein (Chlamydien), und die Gabe eines Antibiotikums Sinn machen.

Es ist also denkbar, daß ein erhöhtes CRP als weiterer "Risikofaktor" definiert wird - besser wäre es, wenn "genauere" Hinweismethoden für bakterielle Prozesse in den Arterien entwickelt werden könnten.

 

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