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Dr. med. Johann C. Ragg
Krampfadern, Besenreiser, Venenschwäche: Mehr über mein Therapiekonzept…
Sommer-Therapie 2011
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Venengesundheit

Risikofaktoren - Arterielle Hypertonie

Siehe Patienteninformation

Etwa 25% der Bevölkerung leiden an arterieller Hypertonie (erhöhtem arteriellen Blutdruck). Etwa 70% davon wissen nicht, daß sie einen erhöhten Blutdruck haben. 80% der Patienten sind unbehandelt - und von den Behandelten sind ca. 60% unzureichend behandelt (nach HEROLD 1998).

Wann ist der Blutdruck "zu hoch"?

Von einer arteriellen Hypertonie spricht man, wenn der Blutdruck in den Arterien dauerhaft über die "Norm" erhöht ist. Nach WHO/ISH wird heute der "Soll - Blutdruck" 140/90 mmHg, bei Patienten mit Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen sogar nur 130/85 mmHg angegeben. Der "optimale" Blutdruck wird mit 120/80 mmHg definiert.

Sowohl der systolische als auch der diastolische Wert sollten beachtet werden, da beide bei Erhöhung einen Risikofaktor für arterielle Verschlußerkrankungen darstellen.

Der Blutdruck steigt bei körperlichen oder psychischen Belastungen an, und sinkt in Entspannungsphasen und besonders im Schlaf. Bereits die Konfrontation mit dem Arzt kann den Blutdruck in die Höhe treiben ("Praxishochdruck"). Genauer als die einmalige Messung ist daher die sog. 24 - Stunden - Blutdruckmessung, bei der ein kleines Gerät vom Patienten mitgeführt wird und den Blutdruck in regelmäßigen Abständen unter Alltagsbedingungen ermittelt.

Was bedeuten die Zahlen der Blutdruckmessung?

Eine übliche Angabe ist: "Ihr Blutdruck ist Einhundertsechzig zu Neunzig", in Schriftform heißt das: 160/90 mmHg, wobei mmHg die Maßeinheit (Millimeter Quecksilbersäule) ist. Der "obere", zuerstgenannte Wert gibt den systolischen Blutdruck (Austreibungsphase des Herzens) an, der "untere", letzgenannte den diastolischen Blutdruck (Entspannungsphase des Herzens) an.

Welches sind die Ursachen der arteriellen Hypertonie?

In über 80% der Fälle ist die Ursache unbekannt. Man spricht von einer "essentiellen" Hypertonie. In bis zu 15% spielen Veränderung des Nierengewebes oder der Nierenarterien eine Rolle. Seltenere Ursachen sind Schwangerschaft, Hormonstörungen, Tumore, Hirnerkrankungen.

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