Nierenarterienstenosen

Bild 1

Bild 2
Stenosen der
Nierenarterien sind häufige Befunde. Meist handelt es sich um ältere
Patienten mit einer Atherosklerose. Seltener - typischerweise beim jüngeren Patienten -
liegt eine sog. fibromuskuläre Hyperplasie vor.
Stenosen werden mittels Ultraschall (Farbdoppler) oder angiographisch (Bild 1) nachgewiesen.
Erst bei höhergradigen Einengungen (> 75%) kommt es allmählich zu Durchblutungs- und
Funktionsstörungen der betroffenen Niere. Eine Folge kann die Entstehung eines Bluthochdrucks sein.
Wenn eine Nierenarterienstenose die Ursache einer Organbedrohung oder eines Bluthochdruckes ist,
kann man mit Kathetertechniken (Ballon, Stent) die Durchblutung meist wieder herstellen (Bild 2).
Wichtige Leistungen:
- Diagnostik mittels Farbdoppler, Powerdoppler, Angiographie (DSA), CT/CTA, MR/MRA
- seitengetrennte Reninbestimmung im Nierenvenenblut
- bei Niereninsuffizienz: Untersuchungen mit CO2 (anstelle jodhaltiger Kontrastmittel)
- Differentialdiagnose der renalen Hypertonie
- interventionelle Behandlung (PTA, Stenting in Schutzkatheter-Technik)