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In den meisten Ländern besteht eine eindeutige Beziehung (positive Korrelation) zwischen einer hohen Aufnahme gesättigter (tierischer) Fette und einer hohen kardiovaskulären Sterblichkeit. Eine Ausnahme wurde in Frankreich beobachtet - relativ niedrige kardiovaskuläre Sterblichkeit trotz beträchtlichen Verzehrs tierischer Fette. Dies erschien „paradox" und wurde mit dem hohen Konsum an Rotwein in Verbindung gebracht (Renaud 1992, Criqui 1994, Constant 1997). Obwohl viele Faktoren (Ernährung, Lebensweise, Genetik) nicht als mitursächlich auszuschließen waren, mündeten Schätzungen in der Aussage, daß die in Frankreich übliche, überwiegend auf Rotwein beruhende durchschnittliche Alkoholeinnahme von 20 - 30 g pro Tag das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen bis über 40% senken könne (Renaud 1992).
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