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Endovasculäre Exklusion von Aortenaneurysmen.
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Aorteneneurysma, Farbdoppler
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"Aneurysmen" sind krankhafte Aussackungen eines Gefäßes. Gibt es "unzählige" Veränderungen an einem Gefäß, so nennt man das bei Arterien "aneurysmatische Veränderungen".
Die Gefahren von Aneurysmen sind:
1. die Ruptur ("Platzen", dies ist insbesondere in Körperregionen problematisch, wo man nicht "zur Blutstillung abdrücken" kann, etwa im Schädel (hier zusätzlich: Blutung drückt auf das Gehirn) oder im Bauchraum (hier zusätzlich: große Mengen Blut können verloren gehen, bevor Symptome auftreten).
2. die Bildung von Blutgerinnseln, die entweder verschleppt werden können und kleinere Gefäße verschließen ("Emboli") oder an Ort und Stelle zum Gefäßverschluß führen können.
Die Entscheidung zur Behandlung hängt von der Größe, Form, Lokalisation und Wandbeschaffenheit des Aneurysmas ab. Beim Bauchaortenaneurysma gilt, daß ab einem Durchmesser von 5 cm eine Behandlung erfolgen soll. Diese Grenze wurde gewählt, weil das Rupturrisiko darüber erheblich ansteigt.
Es steht einerseits die Operation (z.B. mit Rohrprothese) oder aber interventionelle Methoden (gewebeummantelte Gefäßstützen) zur Verfügung. Letztere erlauben es, auf eine baucheröffnende Operation zu verzichten, lediglich ein oder zwei kleine Leistenschnitte sind erforderlich.
Die Wahl des Verfahrens setzt ein Expertenteam mit Kenntnis beider Möglichkeiten voraus.