Krampfadertherapie: CHIVA-Methode - FAQ
Was ist das Neue an der CHIVA-Methode?
Alle bisherigen Methoden - ob sehr alte Methoden wie das Stripping oder moderne Versuche mit Radiowellen haben eines gemeinsam: Sie entfernen oder zerstören Venen. Die CHIVA - Methode ist die einzige gefäßchirurgische Behandlungsform, die die Venen erhält und die kranke Funktion heilt.
Ist es ratsam, Venen entfernen oder veröden zu lassen?
Je größer die entfernte oder verödete Vene ist, desto erheblicher ist die Störung des Gefäßsystems. Der Körper reagiert gegen und bildet mehr oder weniger schnell neue Venen. Venen sollten daher nur dann entfernt werden, wenn sie wirklich nicht mehr zu retten sind - z.B. bei Krampfadern in der Dicke eines Wiener Würstchens. Nur sehr kleine Venen können aus kosmetischen Gründen entfernt oder verödet werden, ohne dass wesentliche Schäden entstehen.
Kann man Krampfadern so behandeln, daß sie nie wiederkommen?
Venenbehandlungen haben viel mit Zahnbehandlungen gemeinsam. Die Behandlungen erreichen nur die Folgen der Krankheit, nicht die Ursache. Die Grunderkrankung - die Neigung zur Krampfader- oder Kariesbildung - ist durch gute Pflege wesentlich hinauszuzögern, aber kaum ganz zu vermeiden.
Jeder Patient sollte übrigens einen Gefässarzt haben, so wie er einen Zahnarzt hat.
Vor 3 Jahren wurden mir am rechten Bein die Venen gezogen. Jetzt sind zwei dicke neue Krampfadern entstanden. Kann mir die CHIVA - Methode helfen?
Früher war das Stripping eine große Hilfe und die beste Behandlungsform. Sehr oft wurde und wird allerdings eine völlig gesunde Vene entfernt, nur weil das Blut darin sozusagen rückwärts fließt (die Venenklappen funktionieren nicht mehr richtig). Die CHIVA - Prinzipien können in den meisten Fällen auch dann noch nutzbringend eingesetzt werden. Gerade dann kommt es darauf an, möglichst alle verbliebenen Venen zu erhalten.
Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit diese Behandlung
sinnvoll ist und durchgeführt werden kann (Krankheitsbild,
Gesundheitszustand)?
Die CHIVA - Methode ist geeignet für
- alle kleinen und großen Krampfadern bis 15 mm Durchmesser, die linienförmig oder geschlängelt verlaufen (95% der Fälle). Weniger geeignet sind "netzförmige" Krampfadern.
- die sog. "venöse Insuffizienz" oberflächlicher Venen ("rückwärts" fließendes Blut bei defekten Venenklappen), insbesondere der sog. Vena saphena magna oder -parva.
Eine Ausnahme noch: wenn die tiefen Beinvenen verstopft sind (nach Thrombose)
sind Krampfadern nur noch in manchen Fällen behandelbar (Krampfadern, die dem Bluttransport anstelle der verstopften tiefen Venen dienen, dürfen nicht entfernt werden - auch CHIVA ist nur noch in manchen Fällen möglich).
Welche Voruntersuchungen sind erforderlich?
Vor dem eigentliche Eingriff wird vom Hausarzt zur Sicherheit ein EKG (Herzfunktion) angefertigt sowie bestimmte Laborwerte (z.B. Blutgerinnung) bestimmt. Ferner wird ein Rezept für Kompressionsstrümpfe oder eine Kompressionsstrumpfhose (Kompressionsklasse 2) ausgestellt.
Wichtig: Eine Phlebographie (Venendarstellung mit Röntgenstrahlen und
Kontrastmittel) ist in der Regel nicht erforderlich, die Sonographie genügt
Auf welche Nachbehandlungen muß ich mich einstellen?
Eine Nachbehandlung ist meist nicht nötig. Je nach der Art der Krampfadern und des Behandlungsplanes kann es jedoch manchmal sinnvoll sein, in zwei Schritten vorzugehen, um nicht "zuviel" auf einmal zu wollen - das Venensystem soll ja so wenig wie möglich gestört werden.
Ich erkläre das an einem Beispiel: Wenn Es stark regnet, können Sie schlecht erkennen, ob über Ihnen jemand eine Gießkanne auslehrt. Hört der Regen auf, bemerken Sie das Wasser aus der Gießkanne eindeutig. Bei der CHIVA - Methode wird man zuerst die großen "Rückströme" unterbinden - später kann man eindeutig sehen, ob es noch Kleinigkeiten nachzubessern gibt.
Ist eine Zusammenarbeit mit dem Hausarzt sinnvoll?
Es ist immer besonders kreativ, wenn Spezialisten mit dem Hausarzt zusammenarbeiten - er
kennt die Patienten meist schon länger, und er kann sich auch ein Urteil
über den Behandlungserfolg bilden und die Methode vielleicht anderen Patienten weiterempfehlen.
Können beide Beine gleichzeitig behandelt werden ?
Wenn es sich um sehr dicke Krampfadern handelt, sollte man eher 2 Termine
einplanen, oder wenigstens eine Nacht Pause dazwischen, damit sich der
Kreislauf an die neue Situation gewöhnen kann (es steht dem Herzen mehr Blut
zur Verfügung). Bei kleineren Befunden kann durchaus eine Behandlung beider
Beine an einem Tag in Erwägung gezogen werden.
Wieviele Tage nach dem Eingriff könnte man eine Rückreise mit Bahn oder
PKW von ca. 600 km riskieren? Kann es Komplikationen geben?
Es sind nach einer CHIVA - OP keine Komplikationen ernsthafter Art zu
erwarten. Sie werden erst nach einem ca. 20-minütigem "Gehtest" entlassen,
wenn ein Arzt alles für ok befindet. Gelegentlich kann es noch einmal aus
einer Inzisionsstelle leicht bluten, das ist z.B. mit einem unter den
Kompressionsstrumpf geschobenen Tempotaschentuch (u.U. auch gefaltet oder
gerollt) und auch unterwegs zu stoppen.
Sie sollten allerdings am Tag der OP nicht selbst ein Kfz. steuern - aus
versicherungsrechtlichen Gründen: Wenn Sie z.B. in einen Unfall verwickelt
werden, könnte die gegnerische Versicherung bei Ihnen Minderungen wegen
evtl. Medikamantenwirkung oder "OP-Stress" geltend machen.
Beim Reisen sollten Sie alle 5 - 10 Minuten ein paar Mal die Füße bewegen
(Zehen hoch oder Fußspitze kreisen), und nach Möglichkeit jede Stunde mal
ein paar Schritte laufen.
Wieviele Tage / Wochen nach der Operation kann man eine Flugreise
unternehmen?
Sofort. Das Risiko einer Thrombose ist vermutlich nach CHIVA geringer als
vorher, weil es keinen Blutstau mehr gibt. Die speziell zu empfehlenden Maßnahmen hängen von Ihrem
individuellen Risiko ab. Grundsätzlich sollten Sie bei Flugreisen viel
trinken (Wasser, Saft), auf Alkohol verzichten (zumindest nicht mehr als 1
Glas Champagner...), öfters einmal die Füße bewegen ("Muskelpumpe") oder -
wenn möglich - z.B. stündlich ein paar Schritte auf dem Gang gehen. Wenn Sie
einen Kompressionsstrumpf haben, sollten Sie ihn beim Flug tragen. Bei
erhöhtem Risiko (z.B. geplanter längerer Schlaf an Bord, oder genetisch
bedingter Thromboseneigung) kann es empfehlenswert sein, daß Sie vor
Reiseantritt eine "Blutverdünnung" (sog. niedermolekulares Heparin) spritzen
bzw. spritzen lassen. Denken Sie an eine 2. Spritze für die Rückreise. Ihr
Arzt berät Sie gern!
Wie lange muß ich mich nach einer CHIVA - OP schonen?
Sie sind sofort nach der OP zu Arbeiten und Belastungen jeder Art in der Lage - aber zur Sicherstellung der Schmerzfreiheit und der Vermeidung unnötiger Vernarbungen sollten Sie je nach Situation bestimmte Belastungen meiden:
Wenn im Leistenbereich behandelt werden muß, sollten Sie 7 Tage nicht schwer heben und keine Sportarten ausführen, die häufige oder rasche Beugungen im Leistenbereich erfordern. Jogging ist ab dem 3. Tag möglich.
Ähnliches gilt für Beugungen im Kniegelenk, wenn genau in der Kniebeuge behandelt wurde.
Bei Inzisionen an anderen Stellen des Beines ist keine besondere Schonung erforderlich.
Nach wievielen Tagen kann eine überwiegend sitzende Bürotätigkeit wieder
aufgenommen werden?
Wenn Sie möchten, noch am gleichen Tag! Wichtig ist, dass Sie alle 5 - 10
Minuten die Fußspitze ein paarmal hochnehmen (spannt die Wadenmuskeln an und
pumpt das Blut aus dem Bein)
Kann man CHIVA - Behandlungen auch im Sommer durchführen lassen??
Traditionell werden Venen - Operationen eher im Winter durchgeführt. Ein wichtiger Grund dafür ist, daß anschließend ein Kompressionsstrumpf getragen werden muss - und das ist bei Hitze oft unangenehm.
Nach einer CHIVA - OP ist der Kompressionsstrumpf nur für 6 - 8 Wochen tagsüber zu tragen. Es gibt auch häufig Befunde, die das Tragen eines Kompressionsstrumpfes gar nicht erfordern. Auskunft hierzu kann Ihnen ein CHIVA - Experte nach der Voruntersuchung erteilen. Lassen Sie also diese Voruntersuchung möglichst bald durchführen. Wichtig: Wenn Sie bereits erhebliche Beschwerden aufgrund der Krampfadern oder Venenschwäche haben, so ist es oft das geringere Übel, nach der Linderung dieser Beschwerden (meist sofort nach CHIVA - OP spürbar!) vorübergehend einen Kompressionsstrumpf zu tragen.
Kann diese Behandlung auch noch durchgeführt werden, wenn bereits
Blutegel an die Krampfadern angesetzt wurden?
Ich nehme an, es hat den Blutegeln nicht geschadet - und den Krampfadern auch nicht.
Mit welchem Material werden die Unterbindungen durchgeführt?
Die Gefäßunterbindungen werden mit synthetischen, nichtresorbierbarem, chirurgischem Fadenmaterial (kein
Tierprodukt, kein BSE) durchgeführt, die Nähte unter der Haut erfolgen mit ähnlichem, resorbierbaren (vom Körper langsam auflösbarem) Material.
Hat die CHIVA - Methode denn gar keine Nachteile?
Doch. Im Vergleich zum Stripping gibt es drei Nachteile: 1. dass der kosmetische Effekt sich manchmal erst nach 6 - 8 Wochen voll entwickelt, weil sich die Venen nur langsam von selbst zurückbilden. 2. dass manchmal ein zweiter kleiner Eingriff notwendig ist und 3. dass sich gelegentlich eine oberflächliche Venenentzündung bilden kann.
Wie sind die Nachteile der CHIVA - Methode zu bewerten?
Wer möchte, dass seine Krampfader überhaupt nicht mehr zu sehen ist, auch nicht als "gesunde", nur leicht durchschimmernde Vene, muß sie vielleicht wirklich entfernen lassen. Der Vorteil des radikalen kosmetischen Erfolges durch Stripping wird aber durch so viele Risiken erkauft (große Wunde, Nervenschäden, Lymphschäden, besonders auch: schnelle Neubildung von Krampfadern) daß man dies gut überlegen sollte.
Es ist richtig, dass CHIVA manchmal einen ergänzenden Eingriff benötigt. Nur dieses stufenweise Vorgehen vermeidet jedoch, daß man "zu viel" macht - und das CHIVA - Ziel ist die größmögliche Schonung des Körpers.
Oberflächliche Venenentzündungen bilden sich bei ca. jedem 10. Patienten. Sie sind nie gefährlich und klingen unter Medikation (Entzündungshemmer wie Paracetamol, ggf. Heparin) binnen weniger Tage ab.
Kann sich eine Vene nach CHIVA durch Thrombose verschliessen?
Eine Thrombose kann es nach Stripping geben, nach CHIVA praktisch nicht. Vorkommen kann allerdings eine ungefährliche, oberflächliche Venenetzündung (Phlebitis). Wenn sich dabei Strecken verschliessen, löst der Körper es meist wieder auf.
Es ist in der Tat das größte denkbare Versagen der CHIVA - Methode, wenn sich eine behandelte Vene verschliessen sollte und nicht mehr öffnet. Das Ziel des "Erhaltens der Venenfunktion" wäre dann verpasst. Es ist ein amüsanter Vergleich: Moderne Verfahren, etwa die Radiowellenmethode, wenden ca. tausend € allein an Spezialgerät für ein Bein auf, um den Verschluss einer Vene herbeizuführen. Das "Versagen" von CHIVA (ein Venenverschluss ohne Chemie und ohne Verbruzzeln) ist also besser als der sog. Erfolg anderer Verfahren.
Werden die Kosten für die CHIVA-Methode von den Krankenkassen übernommen?
Alle Privatversicherungen zahlen ohne Einschränkung, auch gesetzliche
Versicherungen übernehmen gelegentlich die Kosten. Sie müssen einen Antrag auf
Kostenübernahme stellen, es ergeht dann ggf. eine sog.
"Einzelfallentscheidung". Wichtig: Unbedingt den Antrag vor dem
Behandlungsbeginn stellen!
Gibt es denn in der Venentherapie gar keinen Fortschritt?
Es ist richtig, daß sich in der Venentherapie scheinbar wenig bewegt. Zum Vergleich: Die Behandlung von arteriellen Durchblutungsstörungen mittels Ballon, Laser, Stents, buchstäblich Hunderten von Miniatur-High-Tech-Werkzeugen und neuen Medikamenten hat Bypässe weitgehend verdrängt und Amputationen vermeidbar werden lassen. Die CHIVA - Methode hat aber das Potential, zu ähnlichen Erfolgen in der Venentherapie beizutragen.
Gibt es auch in Süddeutschland Ärzte oder Kliniken, die die CHIVA - Methode
anwenden?
Es werden ständig Ärzte durch die Deutsche Gesellschaft für CHIVA ausgebildet. Eine aktuelle Liste dieser Ärzte finden Sie auf der Homepage dieser Gesellschaft. Es ist empfehlenswert, CHIVA nur von diesen speziell geschulten Ärzten ausführen zu lassen.
Behandeln Sie auch Kassenpatienten?
Soweit ich weiss, tun dies alle für CHIVA ausgebildeten Kollegen sehr gern! Gemeint ist aber wohl eher: Kostet mich die Behandlung etwas, wenn ich kassenversichert bin? Es hängt - das ist die ganze beschämende Wahrheit - davon ab, ob Sie dafür etwas tun. Weil CHIVA ein für die trägen Mechanismen der gesetzlichen Kassen "neues" Verfahren ist, sind sie nicht per Gesetz zur Zahlung verpflichtet sondern müssen um eine sog. Einzelfallentscheidung gebeten werden. Manche Kassen haben eingesehen, dass CHIVA mindestens ebenso wirksam ist wie Stripping, dabei aber weniger riskant (keine Wundinfektion, kein Nervenschaden, keine Lymphstauung, keine Thrombose), und deutlich preiswerter (kein Krankenhaus, keine Vollnarkose, keine Liegezeit, kein Arbeitsausfall). Nur die Dinosaurierkassen - ich nenne hier keine Namen - legen beharrlich und selbstherrlich fest, welche Uralt - Methode für ihre Untergebenen die Beste sein soll - auch wenn nur noch die Amputation als kostenlose Maßnahme übrigbleibt.
Wie hoch sind in etwa die Kosten für die Behandlung eines Beines?
Die Kosten liegen für eine CHIVA - Behandlung einschließlich Vor- und Nachuntersuchungen zwischen ca. 500 und 1.400 €, je nach Aufwand. Alle privaten Versicherer übernehmen diese Kosten. Die Kosten für die gesetzlichen Kassen liegen niedriger, zwischen ca. 350 und 750 €.
Was sagen Patienten, wenn sie als Kassenversicherte selber zahlen müssen?
Die Patienten sind froh, sich einer erstklassigen Behandlung zu unterziehen. Sie leisten sich den Luxus, so wie sie sich auch beim Zahnarzt eine Keramikkrone statt einer Amalgamfüllung machen lassen. Manche zahlen lieber aus eigener Tasche, als sich mit ihrer Dinosaurierkasse zu streiten. Manche haben Zusatzversicherungen. Auf unseren Internetseiten gibt es viele Tips, wie Patienten mit Ihrer Krankenversicherung in Sachen CHIVA umgehen können. Es gibt viele Gründe, warum es gerade CHIVA sein muß: Beim Herzpatienten der Erhalt der Vene als Bypassmaterial, beim Allergiker die Verzichtmöglichkeit auf Chemie und Kontrastmittel, beim Ängstlichen die angenehme Behandlung ohne Narkose...
"Der behandelnde Arzt könnte über die Versichertenkarte (Chipkarte) abrechnen"
Über Chipkarte sind nur die Standardleistungen, also die medizinisch "ausreichenden" Verfahren abzurechnen.
Viele moderne und fortschrittliche Verfahren, die medizinisch von den Krankenkassen als sinnvoll und vorteilhaft eingeschätzt werden und den Behandlungskomfort oft wesentlich steigern, können nicht über die Chipkarte abgerechnet werden.
Ein Gefäßchirurg könnte lediglich einzelne Teile der CHIVA - Methode über Chipkarte abrechnen (müßte also Vieles umsonst leisten), und ein Radiologe muß seine Leistungen immer aufgrund eines Überweisungsscheines - und nie über Chipkarte - ausführen.
In letzter Zeit sind häufig vonseiten der Krankenkassen Auskünfte erteilt worden, eine CHIVA - Behandlung könne über Chipkarte mit den EBM - Ziffern 2860 und 668/689 abgerechnet werden. Der Gegenwert dieser Ziffern beträgt nur ca. 80 €, denn es ist ein nur wenige Minuten dauernder Ultraschall und eine einzelne Gefäßunterbindung gemeint, Bruchteile einer CHIVA - Behandlung. Der Kern der Methode, die aufwendige Untersuchung aller Venen des Beines und die für den Erfolg maßgebliche Entwicklung der für jeden Patienten optimierten OP - Strategie, ist überhaupt nicht berücksichtigt. Jeder Arzt, der CHIVA über die o.g. Ziffern abrechnen würde, müsste lügen, in dem er behauptet, statt einer aufwändigen Therapie "nur" Kleinigkeiten erbracht zu haben. Kein seriöser Arzt ist hierzu bereit.
Die Krankenkassen möchten gern als "Gesundheitskasse" gelten - was sie per Gesetz nicht sind. In der Tat ist ihr Tätigkeitsrahmen beschränkt auf "ausreichende" Verfahren. Ausreichend, das weiß man noch aus der Schule, ist besser als mangelhaft - aber schlechter als befriedigend. Wenn Ihre Kasse bemüht ist, Sie bei Ihrem Wünschen nach der bestmöglichen Behandlung zu unterstützen, sollten Sie das lobend würdigen.