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Sind Krampfadern ohne Operation heilbar?

Die klare Antwort war bisher "nein", denn die älteren nichtoperativen Verfahren konnten allenfalls lindern. Kennen sollte man die traditionellen "konservativen Verfahren" dennoch:

Eine Kompressionsbehandlung - heute meist mit speziellen, elastischen Strümpfen oder einer Strumpfhose bewerkstelligt - dient dem Zweck, krankhaft erweiterte Venen zu stützen oder im Idealfall etwas zu verkleinern und das Gewebe zu entlasten. Es ist eine Behandlungsform für venöse Erkrankungen, bei denen noch kein Grund für eine Operation besteht oder diese nicht durchführbar ist, sowie als Begleitmaßnahme nach einer Operation.

Wenn sich venöses Blut staut, kann es auch zu einer Stauung von Lymphflüssigkeit kommen. Diese kann durch Lymphdrainage, einer besonderen Massageform, vermindert werden.Die Wirkung hält aber nicht dauerhaft an.

Venensalben und venenwirksame Medikamente (z.B. Extrakte aus Weinlaub oder Roßkastanien) können die Beschwerden bei milden Formen der Venenschwäche lindern, ernsthaft veränderte Venenflüsse sind auf diese Weise leider nicht mehr zu korrigieren.

Neuerdings kann man aber durchaus auch schwere Krankheitsstadien ganz ohne Operation heilen: Mit dem Venenlaser und Mikroschaum. Der Laser ersetzt das Stripping vollkommen und ist die beste nicht-operative Methode mit herausragenden Langzeitergebnissen. Die Mikroschaum - Methode hilft bei netzförmigen oder sehr gewundenen Krampfadern. Es geht also doch!

   





Ultraschallbild:
Lymphödem