Wie funktioniert die CHIVA - Methode?
Nach einer umfassenden Analyse aller großen Venen sowie der Krampfadern einer Extremität im Ultraschallbild werden die Venen in der zu behandelnden Region auf der Haut angezeichnet. Durch ein oder wenige kleine Schnitte (Bild 4: Wadenbereich; in der Leistenregion ist der Einschnitt größer, weil die Venen tiefer liegen) werden die zu behandelnden Venen erreicht. Es werden chirurgische Unterbindungen (Ligaturen) angelegt, und die Vene gleitet in Ihr Bett zurück. Die Inzisionen werden verklebt (Bild 5), die etwas größeren Schnitte werden zusätzlich intrakutan (unter der Hautoberfläche, ohne sichtbaren Faden) vernäht. Die Folge: Der Blutfluss ird so korrigiert, daß keine krankhaften "Kreisläufe" mehr vorhanden sind, die Venen aber über die Nebenäste noch für den Bluttransport zur Verfügung stehen. In manchen anatomischen Situationen ist der Erfolg sofort sichtbar, manchmal dauert es 6-8 Wochen oder länger, bis die erkrankten Venen ihren Durchmesser vermindern und sich der gewünschte kosmetische Erfolg einstellt.
Ein CHIVA-erfahrener Arzt kann diese Vorgänge einschätzen und den Patienten so beraten, damit dessen Erwartungen hinsichtlich des kosmetischen Erfolges zu erfüllen sind.
Beispiel: CHIVA - typische Inzision (Wadenbereich)
Bild 4 |
Bild 5 |