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Führungsdrähte spielen in der invasiven Gefässdiagnostik und Therapie eine wichtige Rolle. Sie dienen als Sondierungsinstrument und als "Schiene" für Vorschub und Rückzug des Instrumentariums. Es gibt keinen Draht, der für alle Aufgaben geeignet ist. Für kleine, empfindliche Gefäße braucht man sehr dünne Drähte mit weicher Spitze. Für eine straffe Führung in einem großen Gefäß darf es ein dickerer und härterer Draht sein. Es gehört zur Kunst des Interventionisten, stets den der Situation am besten dienenden Draht aus einer Auswahl von 10 - 20 Typen, Durchmessern und Längen zu wählen.
Ein guter "Standarddraht" ist der "Glidewire"-Typ. Hierbei handelt es sich um hydrophil beschichtete, kunststoffummantelte Drähte mit gebogener oder gerader Spitze (Bild 1: Lieferform in schützender Kunststoffspirale, Bild 2: Spitzenbereich, leicht vergrößert). Sie "gleiten" aufgrund ihrer Oberfläche sanft durch die Gefäße (daher der Name), fordern allerdings viel "Gefühl" und Aufmerksamkeit, um versehentliche Verschiebungen zu vermeiden.
(Fotos: Terumo, Werksfotos, Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis)
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 Bild 1
 Bild 2
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