Eine Punktion ist das "Anstechen" mit einer Nadel. Zur Angiographie oder interventionellen
Behandlung handelt es sich immer um eine kleine, speziell geschliffene Hohlnadel.
Sie wird in der Regel erst nach vorheriger lokaler Betäubung ausgeführt.
Zur Punktion einer Arterie wird der Arzt den Verlauf des Gefäßes ertasten.
Je größer seine Erfahrung, desto höher die Wahrscheinlichkeit, daß er mit dem ersten
Stich perfekt und schmerzfrei trifft.
Zur venösen Punktion wird das Gefäß entweder durch Anlegen einer Manschette gestaut
(wie zur Blutentnahmne), oder durch Maßnahmen wie kurzzeitiges Pressen (Leistenvene) die
Punktion erleichtert.
Bei "schwierigen" Punktionen gibt es eine Fülle von Hilfsmitteln, insbesondere
durch sonographische Markierung oder sonographieverbundene Nadeln.