Es gibt bei peripheren und zerebralen Durchblutungsstörungen nur wenige Substanzen, die eine entscheidende Bedeutung und einen festen Stellenwert in der Therapie besitzen.
Die wichtigste Wirkstoffgruppe sind die sog. "Prostaglandine". Es handelt Substanzen, die körpereigenen Verbindungen nachempfunden sind. Ein bekannter Markenname ist z.B. das "Prostavasin" (wir nennen nicht die Firma, denn es soll keine Werbung sein). es wird als intervenöse oder (ausnahmsweise) auch intraarterielle Infusion gegeben wird. Solche Infusionen können kleine und kleinste arterielle Gefäße erweitern und auch die Fließeigenschaften des Blutes verbessern, somit den Sauerstofftransport in das Gewebe verbessern. Sie sind insbesondere in späten Stadien des "Raucherbeines" wichtig.
Infusionen mit ATP (Adenosintriphosphat, "Energiespender") oder "Chelat" ("Gefäßreiniger") sind "alternative" Methoden ohne wissenschaftlichen Wirkungsbeweis: Die ATP - Wirkung verfliegt binnen Minuten, und Chelate können Atherosklerose - Ablagerungen nicht nennenswert beseitigen.
Weitere Informationen sind in Vorbereitung.