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Dr. med. Johann C. Ragg
Krampfadern, Besenreiser, Venenschwäche: Mehr über mein Therapiekonzept…
Sommer-Therapie 2011
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Venengesundheit

Laserablation, Laserangioplastie, Laser-assistierte Angioplastie - Patienteninformation


Bild 1


Bild 2


Bild 3


Bild 4


Bild 5


Bild 6: Spectranetics Vitesse E


Bild 7: Spectranetics CVX-300


Beispiel: Verschluss einer A. fem. superficialis vor
(oben) und nach Laser - assistierter Angioplastie (unten)

Alle genannten Bezeichnungen meinen dasselbe Verfahren: Die Abtragung von gefäßverschließendem Material durch Laserstrahlen. Weitere identische Begriffe sind "perkutane, transluminale Laserangioplastie, abgekürzt PTLA, oder - hier schon mit Hinweis auf die Art des Lasers - die Excimer-Laser-assistierte Angioplastie (Abk. ELA).

Der Excimer-Laser ist in unterschiedlichen medizinischen Anwendungsgebieten etabliert, bekannt wurde er u.a. in der Augenheilkunde zur mikrometergenauen Abtragung der Hornhaut. In der Gefäßmedizin ist der Excimer - Laser der einzige Typ, der die ersten Versuchsstadien erfolgreich verlassen hat, während viele andere Lasertypen versagten. Der Unterschied liegt darin, daß der Excimer - Laser im Ultraviolettbereich (308 nm) arbeitet und nur in kurzen Impulsen von nur 80 - 200 ns Dauer eingesetzt wird. Hierdurch entstehen keine thermischen Schäden, sondern eine gut dosierbare Materialentfernung.

Der Laserkatheter wird über einen Führungsdraht zunächst bis an die Läsion herangeführt (Bild 1). Danach erfolgt die ein- oder mehrmalige Passage mit dem aktivierten Laserkatheter (Bild 2 und 3). Das Arbeitsprinzip ist die Photoablation (blitzartige Verdampfung durch Energieübertrag), die athermisch, also ohne Wärmewirkung erfolgt. Wenn der Arzt die Abtragungsrate berücksichtigt und den Laserkatheter langsam vorschiebt, entstehen keine mechanischen Effekte auf das Gefäßmaterial.

Da der Laserkanal kaum größer sein kann als der Laserkatheter, wird nur ein Teil des Verschlußmaterials auf diese Weise entfernt. Ergänzend sind daher in der Regel Ballondilatationen erforderlich (Bild 4). Diese sind allerdings erleichtert, da sie nur noch einen Teil des Materials zu verdrängen haben (Bild 5).

Mit der Laserangioplastie gelingt insbesondere die Rekanalisation komplexer Verschlüsse, z.B. in Fällen mit harten Widerständen, oder bei sehr langen Verschlußstrecken (siehe Bildbeispiele). 


Neuere Entwicklungen mit asymmetrischen Laserkathetern sind in Erprobung, um noch mehr Material abtragen zu können (Bild 6). 


Bild 7 zeigt ein Excimer - Lasersystem, welches Ihnen im Untersuchungsraum aufgrund seiner Größe vielleicht auffallen wird. 


(Alle Gerätefotos und Zeichnungen: Copyright Fa. Spectranetics ®, mit freundlicher Erlaubnis).
Fallbeispiele: Dr. Ragg, Berlin 


Wenn bei Ihnen die Durchführung einer Laser - Angioplastie vorgesehen ist, oder Sie sich noch weiter informieren wollen, so lesen Sie bitte die Aufklärung

 


Verschluß
der A. fem. sup.

Eröffnung
mit Laser

Ergebnis
nach Laser + PTA






























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