Endovaskuläre Exklusion von Aneurysmen der peripheren Arterien
Aneurysmen peripherer Arterien - besonders häufig z.B. in der Kniekehle - sind häufig Zufallsbefunde. Das wesentlichste Risiko durch ein Aneurysma ist die Bildung von Blutgerinnseln, die zum Gefäßverschluss führen können. Ein "Platzen" eines peripheren Aneurysmas ist selten und lange nicht so gefährlich wie beim Aneurysma der Bauchschlagader oder eines Hirngefäßes.
Wenn eine Behandlung erforderlich ist (abhängig von Lokalisation, Größe, Form und Wandbeschaffenheit), so kann dies operativ oder auch durch endovaskuläre Maßnahmen geschehen.
Beim besonders häufigen Aneurysma in der Kniekehle ist die Wahl oft schwierig: Die Endoprothese muß ungeheuren Belastungen (Bewegungen!) standhalten können, ohne die Form zu verlieren, und das über Jahre und Jahrzehnte. Bei älteren Patienten, die keine Sport mehr betreiben, kann es hingegen sehr günstig sein, die Endoprothese zu wählen, da der Eingriff im gegensatz zu einer Operation kaum belastend ist.
Wichtige Leistungen:
Wir verfügen über drei verschiedene Modelle gewebeummantelter Endoprothesen zur Versorgung peripherer Aneurysmen, die nach sorgfältiger Indikationsstellung implantiert werden können. Die Eingriffe benötigen nur lokale Betäubung, die Patienten dürfen nach wenigen Stunden bereits wieder laufen.