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Glanturco-Rösch-Endoprothese
Von Wright u. Mitarb. und Charnsangavej u. Mitarb. wurde eine selbstexpandierende Schienung aus rostfreiem Stahldraht mit einer Zickzackform beschrieben. Eine Modifikation dieser sog. Gianturco-Prothese, der Rösch-Z-Stent, wurde von Rösch u. Mitarb. verwendet. Diese Prothese läßt sich zusammengepreßt durch einen im Gefäß plazierten Teflonkatheter vorschieben, wobei sie sich nach dem Ausstoßen durch die Eigenspannung von selbst ausdehnt. Die Eigenspannung und der Durchmesser kön-nen durch die Wahl der Drahtstärke und Anzahl der Biegungen relativ einfach variiert werden (Drahtstärke maximal 0,25-0,45 mm, Durchmesser 3-35 mm). Experimentell fand sich eine gute Durchgängigkeitsrate mit Prothesen von 4-35 mm Durchmesser sowohl in großen Venen wie auch in Arterien bei normalen und arteriosklerotischen Tieren. Ein Nachteil dieser Prothesen ist die mangelnde Flexibilität in Längsrichtung, was zu abrupten Kaliberänderungen und Abknickungen mit nachfolgender intimaler Hyperplasie und entsprechender Lumeneinengung führen kann.
Klinisch ist sie besonders in großen Venen, zur transjugularen portosystemischen Shuntanlage (TIPS) und im Ösophagus auch in der Modifikation als Spiral-Z-Stent eingesetzt worden.
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