Trivex - Methode (TriVex®)
Bild 1:
vor Trivex - Behandlung
Bild 2:
nach Trivex - Behandlung
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Es gibt Krampfaderformen, bei denen sich die erweiterten Venen nicht nur in Kurven legen, sondern regelrechte "Gefäßknäuel" oder "Konvolute" bilden
(Bild 1). In solchen Fällen sind herkömmliche chirurgische Methoden überfordert, denn die Venen sind miteinander verklebt und kaum noch ohne Verletzung zu lösen. Eine Hilfe bietet das neue TriVex® - System:
Zunächst wird eine ausgedehne örtliche Betäubung hergestellt, hierzu wird eine Mischung von physiologischer Kochsalzlösung (z.B. 1000 ml) mit bis zu 50 ml 1% - Lidocain (örtliches Betäubungsmittel) hergestellt. Diese sog. Tumeszenz - Anästhesie ist aus der "Schönheitschirurgie" wohlbekannt. Die durch eine Kanüle eingeleitete Flüssigkeit hilft mit, die Krampfadern vom umgebenden Gewebe zu trennen. In der Regel genügen dann zwei winzige Schnitte (ca. 3 mm), um die Behandlung weiterzuführen (Bild 3).
Mit einer dünnen, stabförmigen Lichtquelle sucht der Arzt die geeigneten Krampfadern auf (im Bild links), und saugt sie mit einer ebenso dünnen, stabförmigen Sonde ab (im Bild rechts).
Bild 3: Trivex - Behandlung
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Obwohl blutstillende Substanzen zugefügt werden, kommt es durch das Absaugen unvermeidlicherweise zu kleinen Blutergüssen. Das Bein sieht daher unmitelbar nach der Behandlung in der Regel etwas kunterbunt aus (Bild 2, noch mit Farbstiftmarkierungen). Die Krampfadern sind vollständig entfernt, die Haut ist glatt, es sind keine Narben vorhanden. Und nach 7 - 14 Tagen stellt sich auch die gesunde Hautfarbe wieder ein.
Das Verfahren ist zwar nicht gerade als "schonend" zu bezeichnen, füllt aber beim o.g. Erkrankungsbild genau dort die therapeutische Lücke, wo wirklich schonende Methoden (CHIVA,
Varisolve) nicht mehr die vollständige Rückbildung der Krampfadern bzw. ein perfektes kosmetisches Ergebnis garantieren können.