Venöse Lysetherapie

Bei venösen Thrombosen liegt die Idee nahe, Medikamente direkt in die Vene zu verabreichen, die die Fähigkeit haben, die Blutgerinnsel aufzulösen. Dieses Prinzip wird bei frischen Verschlüssen der Arterien häufig erfolgreich angewandt. Arterien sind aber viel dickwandiger und "berechenbarer" als Venen. Bei Venen ist es daher viel schwieriger, die Substanz zuverlässig an den Wirkort zu bringen. Zwei wesentliche Gründe sprechen noch gegen diese sog. Lysetherapie: Es besteht eine Blutungsneigung (bes. z.B. kurz zurückliegende OP-Gebiete, Magengeschwüre, Wunden, Injektionsstellen, geschädigte Hirnarterien), und es kommt selbst nach erfolgreicher Lyse oft erneut zu Thrombosen.

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Wichtige Leistungen:

In ausgewählten Fällen führen wir venöse Lysen mit rt-PA durch.

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