Anstelle der herkömmlichen jodhaltigen Röntgen-Kontrastmittel kann auch Kohlendioxyd (CO2) als Kontrastmittel für Gefäßdarstellungen eingesetzt werden. Kohlendioxyd wird vom Körper binnen Sekunden resorbiert und dann über die Lungen abgeatmet. Es entstehen keine schädlichen chemischen oder allergieauslösenden Reaktionen.
Die CO2-DSA ist daher besonders für Patienten von Interesse, bei denen herkömmliche Röntgen-Kontrastmittel problematisch sind, z.B. bei Niereninsuffizienz, Jodallergie oder Schilddrüsen-Überfunktion.
Die Bildqualität ist etwas kontrastärmer, genügt jedoch in vielen Fällen den diagnostischen Anforderungen.
Die CO2-DSA beinhaltet wie die herkömmliche DSA eine Gefässpunktion , ggf. die Gefäßsondierung mit Einsatz spezieller Angiographie-Katheter sowie den Verschluß der Punktionsstelle.